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11. Oktober 2017

Dokumentation über KOMM-AN NRW erschienen

Nordrhein-Westfalen hat seit dem Jahr 2015 rund 310.000 Asylsuchende aufgenommen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland sind die meisten Menschen angekommen, die in Deutschland Schutz suchen. Um den sich daraus ergebenden Herausforderung besser begegnen zu können, hat das Land NRW ein Förderprogramm zur Unterstützung der Integration von Geflüchteten in den Kommunen sowie des großen bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe aufgelegt.

In der kürzlich erschienenen Broschüre, vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Auftrag gegeben, werden exemplarisch die vielgestaltigen Aktivitäten der Ehrenamtlichen, der Mitarbeitenden von Organisationen, Schulen und Kommunen, die sich für Geflüchtete in Nordrhein-Westfalen engagieren und im Rahmen von KOMM-AN NRW Unterstützung erhalten, dokumentiert. Dabei zeigt sich schnell, wie mannigfaltig die Ideen und Handlungsansätze, Erfahrungen und Kompetenzen der Unterstützerinnen und Unterstützer sind. Dem gegenüber stehen die individuellen ganz unterschiedlichen Schicksale, die persönlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Geflüchteten. Diese Broschüre kann dabei nur einen kleinen Einblick in die Praxis geben, auf einige wenige – insgesamt 19 – Praxisbeispiele aus dem weiten Feld von mehr als 2.000 Maßnahmen, die im Rahmen des Landesprogramms KOMM-AN NRW gefördert wurden bzw. werden.

Planerladen-Projekt "flügge" als best practice Beispiel gewürdigt

Darunter ist auch das Projekt des Planerladen e.V. Mit „flügge – Geflüchtete | Gesellschaft | Gemeinsames Empowerment“ hat die Integrationsagentur des Planerladen von Juli 2016 bis Juni 2017 gezielt Aktivitäten zur Integration und zum Empowerment von Geflüchteten in der Dortmunder Nordstadt durchgeführt, darunter eine Schulungsreihe zu Alltagsthemen für Geflüchtete sowie den Wegweiser WOHINDO zur Wohnungssuche in Dortmund. Auf den Seiten 50/51 wird unter dem Titel "Ankommen in Dortmund" ein Resümee zu dem erfolgreich verlaufenen Projekt in Dortmund gezogen.

Die Broschüre steht auf der Seite des MKFFI -> hier oder nachfolgend zum Download bereit.